An der Lindenstraße brauen wir untergäriges Bier mit langen Reifezeiten und heimischen Rohstoffen. Pils, Bock, Honigbier und ein paar Spezialitäten dazwischen. Nichts davon eilt.
Bei uns wird Bier von Menschenhand bewegt. Mit Reifezeit. Mit Rohstoffen aus der Region. Ohne Eile.
Klassisch untergärig gebraut, in der Lindenstraße in Greiz. Vom Pilsener bis zum Honigbier, vom Hellen bis zur Schwarzen Perle.
Drei Greizer Bürger gründen eine Brauerei am Eichberg, gemeinsame Rechnung, gemeinsame Gefahr. Daraus wurde, mit ein paar Umwegen, eine der letzten kleinen Privatbrauereien Ostthüringens. Hundertzweiundfünfzig Jahre an derselben Straße.
Gründung Karl Weber, Karl Merz und Anton Zeuner gründen die Vereinsbrauerei am 1. September. Der erste Sud heißt schlicht „Vereinsbier".
Fürstenbräu Anschluss der Brauereien Göltzschtal und Netzschkau. Spezialisierung auf Pilsener Stil. Der Renner heißt „Fürstenbräu".
Nach der Wende Tucher Bräu übernimmt, saniert den Tiefbrunnen, baut eine neue Wasseraufbereitung. Die Marke kommt zurück.
In Familienhand Familie Schäfer übernimmt. Neue Flaschenabfüllung 2011, die Marke Sachsenkrone kommt 2016 dazu.
Neue Kraft André Panse aus Erfurt übernimmt. Knapp drei Millionen Euro Investitionen, Photovoltaik, neuer Dampfkessel. Es geht weiter.
Lindenstraße 60, am Eichberg in Greiz. Hinter den Backsteinmauern aus der Gründerzeit steht eine moderne Sudanlage, davor fließt die Weiße Elster, darüber ragen die Türme des Oberen Schlosses.
Wir nutzen Wasser aus dem eigenen Tiefbrunnen, erbohrt 1907, 152 Meter unter dem Werksgelände. Heimische Braugerste, Hopfen aus deutschen Anbaugebieten, Hefe aus eigener Führung. Mehr Zutaten braucht es nicht.
Werksverkauf direkt am Sudhaus, Brauereiführungen mit Verkostung und jedes Jahr ein Brauereifest auf dem Werksgelände. Greiz ist näher als du denkst.
Kästen, Geschenkkartons und Sortenmischungen direkt aus dem Lager. Am besten den vollen Sortenmix mitnehmen.
Zwei Stunden durch Sudhaus, Lagerkeller und Abfüllung. Mit Verkostung von vier Sorten am Ende, geführt von einem unserer Brauer.
Einmal im Jahr Anfang September öffnen wir das Werksgelände. Live-Musik, Fanfarenzug, frisch gezapftes Schloß Pils und 154 Jahre Geschichte zum Anfassen.
Live-Musik aus dem Vogtland, Bratwurst vom Greizer Fleischer, frisch gezapftes Schloß Pils direkt aus dem Lagertank. Wie jedes Jahr Anfang September. Wie jedes Jahr eintrittsfrei.
Was geplant ist →Nach der Insolvenz im Frühjahr 2023 hat André Panse aus Erfurt die Brauerei übernommen. Knapp drei Millionen Euro fließen in neue Technik: Photovoltaik auf den Dächern, ein moderner Dampfkessel, eine ausgebaute Sudführung.
Die Mannschaft ist geblieben. Das Sortiment wächst behutsam. Die Lindenstraße bleibt Lindenstraße.
Wir bilden aus und stellen ein. Brauen ist ein altes Handwerk, das frische Köpfe braucht.